© WienTourismus/Christian Stemper

GEMÄLDEGALERIE

 

Die Wiener Akademie wird als eine der ältesten Kunstschulen im deutschsprachigen Raum 1692 gegründet. Der früheste Sammlungsbestand an Gemälden stammt aus dem 18. Jahrhundert und setzt sich vornehmlich aus den "Aufnahmewerken" der Akademiemitglieder und den "Preisstücken" der bei den Jahresausstellungen ausgezeichneten Studenten zusammen. Die Bilder dienten als vorbildhafter Lehrbehelf im Kunstunterricht.

 

Die eigentliche Geburtsstunde der Gemäldegalerie schlägt aber erst im Jahr 1822, als Graf Lamberg-Sprinzenstein, erfolgreicher habsburgischer Diplomat in Turin und Neapel, seine international berühmte Sammlung von rund achthundert Gemälden der Wiener Kunstakademie vermacht. Lambergs großzügige Schenkung unterliegt allerdings der Bedingung, die Bilder für jedermann zugänglich auszustellen. Damit entsteht an der Wiener Akademie – damals noch im ehemaligen St. Anna-Kloster in der Nähe der Kärntnerstraße beheimatet – Österreichs erstes Kunstmuseum an einer öffentlichen Institution.

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KUNSTHISTORISCHES MUSEUM

 

Pieter Bruegel d.Ä. - Once in a Lifetime

Es ist ein einzigartiges Zusammentreffen, das in der Ausstellung „Bruegel“ in Wien stattfindet. Denn rund die Hälfte aller Werke von Pieter Bruegel d. Ä. sind zu sehen. Weltweit werden dem Künstler ca. 40 Gemälde, 60 Zeichnungen und 80 Grafiken zugeschrieben.

Anlass hierfür ist ein Jubiläum: Denn 2019 jährt sich der Todestag von Pieter Bruegel d. Ä. (um 1525/30 – 1569) zum 450. Mal.

Ein kleines Wunder ist dieses Gipfeltreffen der Meisterwerke. Denn viele der internationalen Leihgaben reisen aufgrund ihres hohen Alters und ihrer Fragilität nur sehr selten. Zahlreiche Werke verlassen für die Ausstellung „Bruegel“ zum allerersten Mal ihre Heimatorte.

 

The Last Day - Fotoausstellung von Helmut Wimmer im Bassano Saal

Der Fotograf Helmut Wimmer begleitet die Ganymed-Serie im Kunsthistorischen Museum bereits seit Jahren mit seinen einfühlsamen und aufregenden Autorenporträts. Für GANYMED NATURE lässt er die Natur über das Haus am Ring hereinbrechen und in die Säle eindringen. Sein fotografisches Projekt The Last Day, bestehend aus 12 Tableaus, ist inspiriert von historischen Gegebenheiten und Umweltkatastrophen

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NATURHISTORISCHES MUSEUM

 

Krieg. Auf den Spuren einer Evolution

Die Ausstellung, eine Kooperation mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle an der Saale, präsentiert eine archäologische Spurensuche, die über 7000 Jahre zurückreicht – zu den ältesten Nachweisen von kriegerischen Auseinandersetzungen.

Beim Menschen greifen biologische und kulturelle Evolution stark ineinander. Ironischerweise bringt die schöpferische Kraft, die aus dieser Verbindung entsteht, auch tödliche Waffen hervor. Die Entwicklung vom Werkzeug zur Waffe, vom Zweikampf zum Massenmord, vom mythischen „Helden“ zum namenlosen Soldaten, der als „Kanonenfutter“ dient, ist zentrales Thema der Ausstellung.

 

Medizin im ersten Weltkrieg

„Wie alles begann“ lädt zu einer Spurensuche ein, die über 13 Milliarden Jahre zurück in die Vergangenheit, zum Ursprung des Universums, führt. Fragen werden thematisiert, die die Menschen seit Jahrhunderten beschäftigt haben und uns an die Grenzen nicht nur unseres Wissens, sondern auch unseres Vorstellungsvermögens bringen. Zugleich werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Teilchenphysik und der Kosmologie auf nachvollziehbare Weise veranschaulicht –Die Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit den unterschiedlichsten Zugängen zu dieser komplexen Thematik sorgen zusätzlich für alternative visuelle, optische und akustische Blickwinkel.  

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NATIONALBIBLIOTHEK

 

Globenmuseum

Das Globenmuseum, das 1956 eröffnet wurde, ist weltweit das einzige öffentliche Museum für Globen. Das Hauptgewicht des Bestandes liegt bei den vor 1850 angefertigten Erd- und Himmelskugeln - als Leihgabe besitzt das Globenmuseum den ältesten in Österreich erhaltenen Erdglobus. Seit Dezember 2005 ist das Globenmuseum im Palais Mollard in der Herrengasse untergebracht und bietet neben den wertvollen, unantastbaren Objekten die Möglichkeit, sich interaktiv an Computerterminals und einem virtuellen Globus mit der Materie auseinander zu setzen. Die Ausstellung enthält circa 295.000 Kartenblätter, circa 45.000 geografisch-topografische Ansichten, 800.000 Bildpostkarten, 700 Globen, 100 Reliefs und Festungsmodelle sowie etwa 83.000 Bände Fachliteratur und Atlanten.

 

Prunksaal

Der barocke Prunksaal zählt zu den schönsten historischen Bibliotheken der Welt. Kaiser Karl VI. (1685/1711–1740) veranlasste den für seine Hofbibliothek. Erbaut wurde der Prunksaal in den Jahren 1723 bis 1726 von Joseph Emanuel Fischer von Erlach nach Plänen seines Vaters, dem berühmten Hofarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach. Die Deckenfresken stellte der Hofmaler Daniel Gran bis 1730 fertig.

 

Papyrusmuseum

Das Papyrusmuseum zeigt mit etwa 200 Objekten nur einen Bruchteil der Sammlungsbestände. Zu sehen sind vom ältesten Papyrus der Sammlung, einem Totenbuch der Ägypter aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr., bis hin zu den jüngsten Papieren, nämlich Urkunden aus der islamischen Zeit im 13. Jh. n. Chr., Objekte, die das Leben der Menschen am Nil über drei Jahrtausende illustrieren.

 

Literaturmuseum - Ausstellung: Bleistift, Heft & Laptop. 10 Positionen aktuellen Schreibens

Die Ausstellung des Literaturmuseums zeigt Werke und Zugänge zum Schreiben von zehn Schriftstellerinnen. Hierbei wird dem Besucher vermittelt wie Texte entstehen, trotzdem gibt es jedoch auch einen Einblick in Bezüge der Literatur zu anderen Kunstsparten, zur bildenden Kunst, zur Fotografie oder zum Film.

 

Esperantomuseum

Das Esperantomusum weißt die ungewöhnlichste  Sprachen der Welt auf und konzentriert sich hierbei nicht nur die Geschichte des Esperanto sondern stellt zum Beispiel auch die mystische Sprache Lingua Ignota der Hildegard von Bingen oder das Klingonische aus der Fernsehserie Star Trek in verschiedensten Formen dar. Mit Hilfe von Videos und Spielautomaten erlebt man hier Sprache anders.

 

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ALBERTINA

 

Claude Monet

Im Herbst 2018 zeigt die ALBERTINA die erste umfassende Präsentation von Claude Monet (1840–1926) seit über 20 Jahren in Österreich. Die Ausstellung spannt den Bogen von seinen ersten vorimpressionistischen Werken bis hin zu seinen allerletzten Gemälden, die in seinem Garten in Giverny entstanden sind. Die Retrospektive ist mit 100 Gemälden von über 40 Leihgebern aus der ganzen Welt bestückt.

 

Munch Chagall Picasso. Die Sammlung Batliner

Die ALBERTINA besitzt mit der Sammlung Batliner eine der bedeutendsten Kollektionen Europas zur Malerei der Klassischen Moderne.

Den Ausgangspunkt der permanenten Ausstellung bilden die Künstler des Impressionismus und des Postimpressionismus wie Monet, Degas, Cézanne, Toulouse-Lautrec und Gauguin. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Deutschen Expressionismus mit den Künstlergruppen Die Brücke und Der Blaue Reiter sowie auf der Neuen Sachlichkeit mit Werken von Wacker, Sedlacek und Hofer. Den Fokus auf die Kunst Österreichs vertiefen Werke von Kokoschka sowie Gemälde von Egger-Lienz. Die Vielfalt der russischen Avantgarde illustrieren Gemälde von Gontscharowa, Malewitsch und Chagall. Zahlreiche Werke Picassos bilden den krönenden Abschluss

 

Helen Levitt

Die ALBERTINA widmet der amerikanischen Fotografin eine Retrospektive und führt rund 130 ihrer ikonischen Werke zusammen. Vertreten sind Werke von ihren frühen vom Surrealismus beeinflussten Fotografien von Kreidezeichnungen, über ihre 1941 entstandenen Aufnahmen aus Mexiko bis hin zu den 1938 von Walker Evans angeregten, heimlich aufgenommenen Porträts von Passagieren in der New Yorker U-Bahn.

 

Warhol bis Richter

ALBERTINA Contemporary Art präsentiert Kunstwerke der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute. Rund 70 Werke u.a. von Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Gottfried Helnwein, Andy Warhol, Alex Katz und Maria Lassnig repräsentieren die Vielfalt künstlerischer Positionen nach 1945. Schlüsselwerke internationaler Strömungen illustrieren die facettenreiche künstlerische Produktion, die von Hyperrealismus bis Abstraktion, von farbästhetischen bis zu politischen Themen reicht, und veranschaulichen die komplexen parallelen Strömungen der vergangenen Jahrzehnte. Erstmals gezeigt werden Neuerwerbungen von Brigitte Kowanz, Los Carpinteros, Rainer Wölzl sowie von Kiki Smith.

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