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BEETHOVEN MUSEUM 

 

Das Leben und Werk Ludwig van Beethovens ist untrennbar mit Wien verbunden. 1787 kam der Komponist erstmals in die Stadt, um bei bei Mozart zu studieren, ab 1792 lebte er permanent hier. Das Beethoven Museum in Heiligenstadt beleuchtet Leben und Werk des Klassikers auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand. 

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GEMÄLDEGALERIE

 

Die Wiener Akademie wird als eine der ältesten Kunstschulen im deutschsprachigen Raum 1692 gegründet. Der früheste Sammlungsbestand an Gemälden stammt aus dem 18. Jahrhundert und setzt sich vornehmlich aus den "Aufnahmewerken" der Akademiemitglieder und den "Preisstücken" der bei den Jahresausstellungen ausgezeichneten Studenten zusammen. Die Bilder dienten als vorbildhafter Lehrbehelf im Kunstunterricht.

 

Die eigentliche Geburtsstunde der Gemäldegalerie schlägt aber erst im Jahr 1822, als Graf Lamberg-Sprinzenstein, erfolgreicher habsburgischer Diplomat in Turin und Neapel, seine international berühmte Sammlung von rund achthundert Gemälden der Wiener Kunstakademie vermacht. Lambergs großzügige Schenkung unterliegt allerdings der Bedingung, die Bilder für jedermann zugänglich auszustellen. Damit entsteht an der Wiener Akademie – damals noch im ehemaligen St. Anna-Kloster in der Nähe der Kärntnerstraße beheimatet – Österreichs erstes Kunstmuseum an einer öffentlichen Institution.

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KUNSTHISTORISCHES MUSEUM

  

Caravaggio & Bernini

Die international angelegte Ausstellung präsentiert erstmals ein großes und überwältigendes, visuelles Barockspektakel im Kunsthistorischen Museum. Im Zentrum steht dabei das bahnbrechende Werk des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598-1680).

Die Ausstellung ist von 15. Oktober 2019 bis 19. Jänner 2020 zu sehen.

 

Böse Kaiser 

Über Caius Caesar Germanicus, besser bekannt als Caligula, erzählt man sich, er habe vorgehabt, sein Lieblingspferd zum Konsul zu ernennen. Nero haftet der Verdacht, der Brandstifter Roms gewesen zu sein, bis heute an – sie beide gelten als Paradebeispiele für Cäsarenwahn. Die zeitgenössische Geschichtsschreibung verfuhr unerbittlich mit unliebsamen Kaisern und sorgte dafür, dass ihr schlechter Ruf bis heute fortlebt. Man bediente sich zum Teil haarsträubender Erfindungen, so soll etwa Maximinus I., genannt der Thraker, achteinhalb Fuß (über 2 Meter 50) groß gewesen sein. Sämtliche Gegenspieler von Konstantin dem Großen wurden als Christenverfolger gebrandmarkt, was lange Zeit als Tatsache galt. Auch manche Beinamen, mit denen Kaiser bedacht wurden, wie eben Caligula (das Stiefelchen), Thrax (der Thraker) oder Apostata (der Abtrünnige), werden von Historikern bis heute benutzt. 

Die Ausstellung ist von Oktober 2019 bis September 2020 zu sehen.

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NATURHISTORISCHES MUSEUM

 

Die Ausstellungen für Dezember 2019 werden noch bekannt gegeben

 

Krieg. Auf den Spuren einer Evolution

Die Ausstellung, eine Kooperation mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle an der Saale, präsentiert eine archäologische Spurensuche, die über 7000 Jahre zurückreicht – zu den ältesten Nachweisen von kriegerischen Auseinandersetzungen.

Beim Menschen greifen biologische und kulturelle Evolution stark ineinander. Ironischerweise bringt die schöpferische Kraft, die aus dieser Verbindung entsteht, auch tödliche Waffen hervor. Die Entwicklung vom Werkzeug zur Waffe, vom Zweikampf zum Massenmord, vom mythischen „Helden“ zum namenlosen Soldaten, der als „Kanonenfutter“ dient, ist zentrales Thema der Ausstellung.

 

Medizin im ersten Weltkrieg

„Wie alles begann“ lädt zu einer Spurensuche ein, die über 13 Milliarden Jahre zurück in die Vergangenheit, zum Ursprung des Universums, führt. Fragen werden thematisiert, die die Menschen seit Jahrhunderten beschäftigt haben und uns an die Grenzen nicht nur unseres Wissens, sondern auch unseres Vorstellungsvermögens bringen. Zugleich werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Teilchenphysik und der Kosmologie auf nachvollziehbare Weise veranschaulicht –Die Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit den unterschiedlichsten Zugängen zu dieser komplexen Thematik sorgen zusätzlich für alternative visuelle, optische und akustische Blickwinkel.  

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NATIONALBIBLIOTHEK

 

Die Ausstellungen für Dezember 2019 werden noch bekannt gegeben

 

Globenmuseum

Das Globenmuseum, das 1956 eröffnet wurde, ist weltweit das einzige öffentliche Museum für Globen. Das Hauptgewicht des Bestandes liegt bei den vor 1850 angefertigten Erd- und Himmelskugeln - als Leihgabe besitzt das Globenmuseum den ältesten in Österreich erhaltenen Erdglobus. Seit Dezember 2005 ist das Globenmuseum im Palais Mollard in der Herrengasse untergebracht und bietet neben den wertvollen, unantastbaren Objekten die Möglichkeit, sich interaktiv an Computerterminals und einem virtuellen Globus mit der Materie auseinander zu setzen. Die Ausstellung enthält circa 295.000 Kartenblätter, circa 45.000 geografisch-topografische Ansichten, 800.000 Bildpostkarten, 700 Globen, 100 Reliefs und Festungsmodelle sowie etwa 83.000 Bände Fachliteratur und Atlanten.

 

Prunksaal

Der barocke Prunksaal zählt zu den schönsten historischen Bibliotheken der Welt. Kaiser Karl VI. (1685/1711–1740) veranlasste den für seine Hofbibliothek. Erbaut wurde der Prunksaal in den Jahren 1723 bis 1726 von Joseph Emanuel Fischer von Erlach nach Plänen seines Vaters, dem berühmten Hofarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach. Die Deckenfresken stellte der Hofmaler Daniel Gran bis 1730 fertig.

 

Papyrusmuseum

Das Papyrusmuseum zeigt mit etwa 200 Objekten nur einen Bruchteil der Sammlungsbestände. Zu sehen sind vom ältesten Papyrus der Sammlung, einem Totenbuch der Ägypter aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr., bis hin zu den jüngsten Papieren, nämlich Urkunden aus der islamischen Zeit im 13. Jh. n. Chr., Objekte, die das Leben der Menschen am Nil über drei Jahrtausende illustrieren.

 

Literaturmuseum - Ausstellung: Bleistift, Heft & Laptop. 10 Positionen aktuellen Schreibens

Die Ausstellung des Literaturmuseums zeigt Werke und Zugänge zum Schreiben von zehn Schriftstellerinnen. Hierbei wird dem Besucher vermittelt wie Texte entstehen, trotzdem gibt es jedoch auch einen Einblick in Bezüge der Literatur zu anderen Kunstsparten, zur bildenden Kunst, zur Fotografie oder zum Film.

 

Esperantomuseum

Das Esperantomusum weißt die ungewöhnlichste  Sprachen der Welt auf und konzentriert sich hierbei nicht nur die Geschichte des Esperanto sondern stellt zum Beispiel auch die mystische Sprache Lingua Ignota der Hildegard von Bingen oder das Klingonische aus der Fernsehserie Star Trek in verschiedensten Formen dar. Mit Hilfe von Videos und Spielautomaten erlebt man hier Sprache anders.

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ALBERTINA

 

Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die ALBERTINA den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In unserer, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgrafik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.

 

Die Ausstellung ist von 20. September 2019 bis 6. Jänner 2020 zu sehen.

 

Arnulf Rainer

Anlässlich des 90. Geburtstags von Arnulf Rainer präsentiert die Albertina eine Auswahl aus ihren umfangreichen Beständen des Künstlers. Im Mittelpunkt stehen Beispiele der frühen Übermalungen und Kreuze, eine Auswahl aus der umfangreichen Werkgruppe der „Face Farces“, von denen die Albertina besonders zentrale und bedeutende Werke verwahrt, sowie eine Serie von ebenso beeindruckenden Schleierbildern. Bereits vor fünf Jahren wurde Arnulf Rainer mit einer umfangreichen Retrospektive zu seinem 85. Geburtstag gewürdigt, Ausdruck der großen Wertschätzung für den international renommierten österreichischen Künstler.

Die Ausstellung ist von 27. September 2019 bis 22. Jänner 2020 zu sehen.

 

Zeichnungen der Sammlung Guerlain aus dem Centre Pompidou

Seit den 1990er-Jahren widmen sich Florence und Daniel Guerlain der zeitgenössischen Zeichnung und haben sich so eine umfangreiche Sammlung mit Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler aufgebaut. Jährlich wird von ihnen auch der Prix de dessin ausgeschrieben und von einer Jury vergeben.

Im Jahr 2013 ging ein Teil der Sammlung - 1200 Zeichnungen - als Schenkung an das Centre Pompidou in Paris. Die Albertina gibt nun als erstes Museum in Zentraleuropa mit einer Auswahl von Highlights aus diesem Konvolut Einblick in die Sammeltätigkeit der Guerlains.

Die Ausstellung ist von 11. Oktober 2019 bis 12. Jänner 2020 zu sehen.

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